Einkaufszettel – eine Sammlung. Ein wunderbares Projekt über 15 Jahre. Kleine Literatur auf bunten Zetteln. MI MANCA.

Neulich fand ich beim Gesichtsbuch eine wunderbare Seite, besser: Ein Bekannter machte mich darauf aufmerksam. Es ist eine Sammlung von Einkaufszetteln.  Hier findet man einige der Einkaufszettel. Jeden Tag kommen neue dazu. Die Idee hinter dem Blog kommt von Steffi.

Ich habe 15 Jahre lang Zettel gesammelt und habe jetzt an die 1300. Unsere Idee ist, dass jeder, der möchte, sich einen Zetteln aussucht, dieser wird auf der Seite als vergeben markiert. Und dann kann eben ein jeder in seinen kreativen Fähigkeiten eine Arbeit zu diesem Zettel machen. So im Herbst möchte ich einen Abgabezeitpunkt festlegen und eine Ausstellung organisieren und dann noch ein Buch dazu machen.

So Steffi über ihr Projekt „Einkaufszettel“.

Es gibt bisher eine Facebookpräsenz und eine Website. Man kann die Facebookseite liken und bekommt somit täglich die „neuesten Zettel“ über den Nachrichtenstream zu sehen. Wie ich finde, ein grandioses Projekt. Und vielleicht suche ich mir auch bald einen Einkaufszettel aus und schreibe eine wilde Phantasiegeschichte mit den Wörtern des Zettels.

(Bilder von MiManca/Steffi & Carlo)

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Hach, wenn es bald doch wieder warm wird ….

Schaue ich durch die Fotos des letzten Jahres, freue ich mich so langsam doch wirklich auf die ersten warmen Tage….

Der Schrödomat.

Im Mai sind es drei Jahre mit diesem reizenden Tibetischen Bären. Hier ein paar Bilder von „klein“ bis „heute“.

Ein Haus in Pommern, irgendwo im Nirgendwo.

Molly. Molly Ponolly, Marietta Slomka, Mollyschlinski. Die Katze mit den 3,5 Persönlichkeiten.

Molly ist jetzt etwas über vier Jahre alt. Wir haben sie mit Cleo, ihrer Tochter aus dem Tierheim geholt. Molly ist sehr launisch. Passt ihr etwas nicht, zeigt sie einem das umgehend. Neue Teppiche werden von ihr zerstört. Wir haben lange abgewogen, was wir mit ihr machen, haben ihr draußen ein Katzenhaus gebaut. Das findet sie aber doof. Sie ist am liebsten drinnen und beobachtet alles. Andere Katzen findet sie aber irgendwie doof, aber man muss auch sagen: Molly hat Tage, da erschrickt sie vor ihrem eigenen Schatten. Sie ist wirklich unheimlich schreckhaft.

Allerdings kann sie auch ohne die anderen nicht. Sie bleibt immer mit einem Abstand in der Nähe der anderen und beobachtet die anderen beim Spiel. Sie selber spielt nur mit Cleo, und auch nur an den guten Tagen. Sonst verhaut Molly alles, was ihr in den Weg kommt. Das kleine Ding. Und sie liebt Kisten. Kisten aller Art. Eine Paketlieferung mit der Post ist ein Fest für unsere kleine Diva. Ich bringe ihr auch aus dem Supermarkt oft mal eine Kiste mit.

Sie lässt sich auch schwer einfangen. Aber wenn sie dann ihre guten Momente hat, ist sie Zucker. Sie kommt dann an, küsst einem die Nase und liegt gerne neben dem Notebook, wenn man arbeitet. Sie springt außerdem gerne in den geöffneten Kühlschrank, was sehr nervig ist. Sie verfolgt einen auf Schritt und Tritt, klaut Essen von der Gabel, kommentiert jeden Schritt den sie macht aber ganz wichtig: Bloß nicht anfassen!

Ein Traum für Duftfanatiker

Ja, ja, Mädelskrams. Duftsachets. Dachte ich auch erst. Aaaaaber, ich bin so schicken Duftsäcklein aus Tonerde und Ölen verfallen. Green Leaf und Willow Brook heißen die Säcklein und ich bestelle sie – wo auch sonst – im Internet. Ich liebe das Internet und bestelle dort alles, was ich finden kann.

Man kann diese Düfte zum Teil aber auch in Geschäften von Strauss Innovation bekommen. Die Variationen sind zahlreich, Düfte wie „Baby Powder“ halten genau die Vorstellung. Es riecht wirklich wie Babypuder. Mein Lieblingsduft „Bamboos and Blossoms“ gibt es leider nicht mehr, aber ich habe vor dem Ende dieser Linie eine Kiste voll Sachets gebunkert. Sie werden in etwa ein Jahr reichen….

Natürlich muss ich einen neuen Duft finden. Mein zweiter Favorit ist bisher Balsamic Wood. Das riecht ganz schick nach Wald und Moschus. Kommt man ins Haus hinein und riecht diesen Duft, fühlt man sich wohlig. Wohlig waldig.

Alle Sachets haben hübsche Verpackungen, entweder schlank und unauffällig, oder mit wirklich netten Motiven. Ja, ist ein bisserl kitschig, aber es duftet sooooo gut.

Schröder. Auch bekannt als: Schrödomat2000, Sabberwookie, Schrödi und Blöder. Letzteres finde ich nicht gut, der Gatte aber lustig.

Voila. Schröder. Der erste Hund in meinem Leben. Von Kindesbeinen an wünschte ich mir immer einen Hund. Und von Kindesbeinen an waren Vater und Mutter strikt dagegen. Irgendwann war es soweit: Wir waren aus Köln und Bonn weggezogen. Unsere erste Runde „Landflucht“ war irgendwie nur eine Kleinstadtflucht nach Linz am Rhein. Es war dort nicht so wunderbar und daher verschwindet Linz immer weiter im Tal der Vergessenheit. Jedoch wurde mit diesem Auszug aus der Stadt mein Kindheitstraum war: Ein Hund. Ich entschied mich nach langer Überlegungsphase für einen Tibet Terrier. Langhaarhund, Wuschelhund. Ich habe Freunde, die auch einen haben und ich erinnerte mich voller Freude an das kleine Persönchen namens Frodo. Also, ein Tibeter. Ein wuscheliger Kamerad. Nach einer intensiven Suche von über einem halben Jahr fand ich dann eine Züchterin, von der ich gerne einen Hund nehmen wollte und sie mir auch gerne einen geben wollte. So fing alles an.

Schröder kam am 24.05.2010 zur Welt. Eigentlich heißt der Sabberwookie auch Elias chhoraa von Njampoo, als es allerdings um den Hundenamen ging, waren wir irgendwann bei Schröder. Viele denken immer direkt an den Bundeskanzler a.D., aber ursprünglich dachte ich bei der Namensgebung an den Jungen mit Namen „Schröder“ aus den Peanuts. Der Junge, der immer Klavier spielt.

Ich muss ehrlich sagen, die ersten sieben oder zehn Tage im August 2010 waren schon irgendwie stressig. Ich sehr Hunde unerfahren und dann das verbaute Winzerhaus aus dem Mittelalter mit lauter Stiegen, Stufen, Vorsprüngen und Kanten – doof. Schröder war außerdem schon in jungen Jahren ein Wanderschläfer. Das wusste ich aber nicht und der Hund wollte nie im Kisterl neben meinem Bett bleiben. Er wollte wandern. Ich verstand nix. Ich den Hund immer wieder in die Kiste und das ganze endete für den Hund als Spaßparty für mich als Nervenzerrende Nachtvorstellung. Aber, Hundetrainerin sei Dank, wir bekamen das in den Griff. Schröder schlief da wo er wollte, Stubenrein war er einfach vom ersten Tage an und heute weiß ich, dass wenn ich ihn, nicht als Welpen immer um fünf Uhr Pischi machen gezwungen hätte, hätte er auch bis acht geschlafen.

Heute ist Schröder ein in sich ruhender, buddhistischer Tibet Terrier. Kurz zum Tibeter: Er ist kein Terrier. Aber, er kam über England nach Europa und die Engländer nennen halt alles irgendwie immer Terrier. Eigentlich ist er ein Tempelhund, ein kleiner Hütehilfshund. In Tibet nennt man sie auch „little people“ . Tibetische Türglocke passt auch ganz gut. Schröder ist wahrhaft ein sprechender Hund, der liebend gerne Küchenpapierrollen zerfetzt, er steht auf Käse und hat nur eine Macke: Stofftiere zerfetzen. Er kann es nicht lassen. Was er bis heute nicht gerne macht: Apportieren. Seit drei Jahren versuchen wir ihm das Prinzip schmackhaft zu machen. Ist ihm egal. Das ist auch noch das liebenswerte an dieser Rasse: Die Dicköpfigkeit. Kleine Persönlichkeiten, diese Tibet Apsos.

DasTtolle ist: Er hängt gerne rum. Aber wenn es Action geben kann, schaltet er perfekt um. Damit er nicht immer nur rumhängt und nicht weiterhin denkt, er sei eine Katze – bei fünf Katzen im Haushalt- habe ich beschlossen es kommt ein zweiter Hund dazu.

 

Und ja, die Frage nach der Pflege: Es ist ist etwas Aufwand, man muss dran bleiben. Man darf nicht verzweifeln. Aber ich habe auch die wunderbare Hilfe aus der „Verwandtschaft“ von Schröder. Das Frauchen von Onkel Attila kommt uns oft besuchen und zaubert den Schröder Knotenfrei. Zum Thema Kämmen und Co. wird sicher noch die ein oder andere Geschichte in diesem Blog erscheinen.